News 2018/2019

Déjà-vu gegen Teachers

1. Drittel:
2:4 verloren, gut gekämpft und trotz viel Wasser auf dem Eis filigran gespielt. Leuthold und Sahli trafen das Tor.

2. Drittel:
3:0 gewonnen! Sehr starker Auftritt der Seedorfer. Mit viel Leidenschaft das Spiel gedreht und mit 5:4 in die zweite Pause. 2x Marti und erneut Sahli trafen!

3.Drittel:
0:5 verloren

 

Schlussfazit:
Erneut wie im ersten Spiel, ohne die ehemaligen Profis Furler (40 jährig, rund 460 NL-Spiele) und Mueller (40 jährig, knapp 500 NLA Spiele, 4 WM Spiele, 4x Schweizermeister), welche bei 8 von 9 Toren beteiligt waren, hätten die Seedorfer das Spiel vermutlich gewinnen können.

Wichtiger Sieg im richtigen Moment

In aller Herrgottsfrühe und mit zwei kompletten Linien traten wir am Samstag unser nächstes Berner Cup Spiel in der Allmend zu Bern an. Nach zwei verlorenen Spielen im Berner Cup im Jahr 2019 mussten gegen den SC Bärner Bär unbedingt 2 Punkte geholt werden, damit wir den Anschluss an den 4. Platz in der Tabelle nicht verlieren.

Beide Mannschaften gingen das Spiel konzentriert und doch kämpferisch an, in etwa so, wie man ein Spiel von Mannschaften im Mittelfeld der Tabelle erwarten konnte. Schon nach wenigen Minuten bejubelten die Pinguine den Führungstreffer. Leuthold verwertete einen Pass von Hügli souverän. Nun versuchten die Bärner Bären mit aller Kraft den Ausgleich zu erzielen. Und unsere Defensive wurde stark unter Druck gesetzt. Doch Diethelm im Tor der Pinguine konnte seinen Kasten mit einer souveränen Leistung rein halten. Umso grösser dann in der Pause der Schock, als sich Diethelm wegen Rückenproblemen wärmende Creme einschmieren musste und von seiner Schwester eine Schmerztablette verabreicht bekam, um einigermassen weiterspielen zu können.
Kurz nach der Pause konnte wiederum Leuthold das 0:2 für die Pinguine erzielen. Doch der Zwei-Tore Vorsprung währte nicht lange und den Bärner Bären gelang der Anschlusstreffer. Nach der Hälfte des Spiels konnte Gnägi den alten Vorsprung wieder herstellen und die Pinguine gingen mit einer 1:3 Führung in die zweite Drittelspause. In der Pause wurde beschlossen, den Vorsprung nun nicht mehr aus der Hand geben zu wollen und die zwei Punkte einzufahren.
Kaum war wieder angespielt, mussten wir uns zwei Mal geschlagen geben und den 3:3 Ausgleich hinnehmen. Der Schreibende nahm sofort das Timeout und wir motivierten uns gegenseitig, nun nicht den Kopf hängen zu lassen und stattdessen härter zu kämpfen und so den Sieg zu holen! Und siehe da, das Timeout schien zu wirken: Gnägi erzielte das 3:4 und kurz darauf gelang dem Schreibenden von der blauen Linie (!!) das 3:5… Nun durften wir nicht noch einmal nachlassen, denn zu spielen waren nur noch wenige Minuten. Diethelm hielt uns trotz angeschlagenem Rücken im Spiel! Und doch mussten wir noch einmal bangen, da die Bärner Bären den Anschlusstreffer zum 4:5 erzielen konnten. Den Schlusspunkt setzte Hügli mit seinem Schuss ins leere Tor zum 4:6 Endstand.

Überglücklich über den hart erkämpften Sieg und die souveräne Mannschaftsleistung genossen wir in der Garderobe den wohlverdienten „Eufischuss“…

Herausforderungen am Sonntag

Am Sonntagnachmittag stand das zweite Spiel gegen die Wöschbären auf dem Programm. Für das Spiel reisten 14 Pinguine über die Kantonsgrenze nach Fribourg in die BCF-Arena. Doch nur schon den Eingang in die Eishalle zu finden war eine grosse Herausforderung… Danke Rajko für das hilfreiche Video! Und es sollte mit grösseren und kleineren Herausforderungen weitergehen… Die Stimmung in der Garderobe war auf einem guten Level und die Pinguine blickten positiv dem Spiel entgegen.

Doch bereits in den ersten Minuten merkten wir, dass ein ziemlich zäher und hart kämpfender Gegner auf dem Eis stand. Wir waren leider meistens einen Schritt zu spät und die Wöschbären konnten unsere Angriffsbemühungen unterbinden und uns auskontern. Und wenn mal ein Angriff von uns bis vors Tor kam, behielt der gegnerische Torhüter die Lage unter Kontrolle. Ausser bei einem Sololauf von Sahli war er machtlos. Doch auch unser Torhüter machte manche Chance der Wöschbären zunichte und hielt uns so im Spiel. So stand es zur ersten Pause 3:1 für die Wöschbären.
Fürs zweite Drittel wollten wir es den Wöschbären schwerer machen und mehr kämpfen und so das Glück auf unsere Seite zwingen. Gesagt, getan. Die Pinguine konnten nun ziemlich Druck entwickeln und kämpften um jede Scheibe und um jeden Meter Eis. Und siehe da, die Bemühungen zeigten Wirkung: Zweimal konnte Leuthold die Scheibe über die Linie drücken. Mit einem 4:3 Rückstand gingen wir in die zweite Pause.
Im dritten Drittel wollten wir nochmals dort anknüpfen, wo wir aufgehört hatten. Aber wir mussten schnell zwei Tore entgegen nehmen und gerieten mit 6:3 ins Hintertreffen. Gegen Ende des Spiels konnten Gnägi mit einem herrlichen Schuss in die linke Ecke und Rajkovic mit einem Energieanfall auf 6:5 verkürzen. Nun waren wir wieder näher dran und suchten vehement den Ausgleich. Doch der gegnerische Torhüter zeigte erneut starke Paraden. Gegen Schluss des Spiels versuchten wir mit einem Timeout und einem 6. Feldspieler anstelle von Lüthi den Ausgleich doch noch zu erzwingen. Aber es kam wie es kommen musste, die Wöschbären konterten uns aus und gewannen ein hartes Spiel mit 8:5.

Pflichtsieg in etwas speziellen Friendly

Am Samstag Abend standen die Seedorfer im Hirzi den EHC Grächwil Senioren gegenüber. Im Kader fanden sich drei Gastspieler; Laura Hügli, Matthias Brönnimann und Yanic Born. Vielen Dank für euer Gastspiel. Das Spiel und dessen Bedingungen waren für die Seedorfer etwas speziell: Keine Matchuhr, obwohl Seedorf sogar anbot, jemanden dafür zu stellen, Spiel ohne Slapshot, Schneefall und entsprechendes Eis, der "Schiedsrichter". Klar, die Bedingungen waren für beide Teams gleich, keine Frage. Schlussendlich konnten die Seedorfer das Spiel dann auch knapp mit 7:8 für sich entscheiden. Der Schreiber war früher selbst mal Amateurschiedsrichter und zieht eigentlich nie über Schiedsrichter her, da man im Plauschbereich froh sein kann, wenn man Schiedsrichter bekommt. Aber was der Schiedsrichter bei diesem Spiel pfiff, war eine einzige Farce.

Von den Ex-Profis besiegt

Am Sonntag spielten die Seedorf Pinguins ihr erstes Spiel im 2019 und der Gegner war das Teachers Team aus Lyss.
Die Seedorfer konnten bis zum Ende des zweiten Drittels gut mithalten, allerdings rannten Sie ständig einem Rückstand hinter nach... Schlussendlich machten aber die ehemaligen Profis Alan Hirschi (NLB bei Langnau, Martigny & Langenthal) und René Furler (NLA bei Gottéron & Rappi, NLB bei Biel) den Unterschied, erzielten diese zwei doch 5 der insgesamt 8 Teachers Tore selbst und waren bei weiteren 2 als Assistgeber involviert. Zum Schluss stand es 8:4 für die Gastgeber.
Iseli konnte in diesem Spiel seinen ersten Treffer für die Seedorf Pinguins verbuchen, herzliche Gratulation.

Endlich mal wieder einen Sieg!

Sonntag Abend 19:45 in der Seelandhalle Lyss... Eigentlich eine "unschöne" Zeit für ein Plausch Eishockeyspiel, aber da die meisten ja am 24.12. Urlaub haben, war dies halb so schlimm. Dies erkannte man auch daran, dass die Seedorfer 3 volle Sturmlinien und 2 Verteidigerpaare auf dem Matchblatt hatten. Somit war eigentlich alles angerichtet, sodass ein für die Moral so wichtiger Sieg eingefahren werden konnte. Doch Coach Hänzi mahnte schon vor dem Spiel, dass man den SC Libellen nicht unterschätzen dürfe, grüssen diese in der Tabelle doch von oberhalb der Seedorf Pinguins aus.

Das Spiel begann und die Spielweise der Seedorfer liess zunächst nicht viel Gutes erahnen. Es gab viele individuelle Fehler bei nahezu jedem einzelnen Spieler und so verwunderte es nicht, als die Gäste in der 6. Minute mit 0:1 in Führung gingen. Nur eine Minute später doppelten die Libellen gleich nach, nachdem Mäusli als hinterster Mann sich verdribbelte und den Gästen somit eine Kontermöglichkeit schenkte. Daraufhin schien es dann aber tatsächlich noch so, als würden die Seedorfer heute Abend doch noch etwas mitspielen wollten. Brocco wurden im Slot alleine gelassen und durch Hänzi pfannenfertig bedient, 1:2. Doch die Seedorfer sind leider unverbesserlich und mussten in der 15. Spielminute bereits die 4. Bankstrafe nehmen. Der Gegner liess sich nicht noch ein weiteres Mal bitten und erhöhte in der 16. Minute auf 1:3. Dieses Resultat zur Pause war alles andere als befriedigend, aber ohne Glanzmomente von Keeper Lüthi hätte es noch viel schlimmer stehen können. So platzte dem sonst in den Pausen eher zurückhaltenden Coach Hänzi der Kragen und er hielt eine etwas agressivere Rede in der Drittelspause. Einzelne individuelle Fehler als Beispiele, aber auch die Gesamtteamleistung wurde lautstark kritisiert und auch einzelne "Motivationsdrohungen" an Spieler ausgesprochen. Man durfte gespannt sein, ob dies etwas bringen werde. Zudem musste Mäusli das Spiel leider vorzeitig verlassen, da er einen Puck sehr unschön ans Knie bekommen hatte. Es gab also auch Linienumstellungen: Gnägi Flöru meldete sich freiwillig um in der Defense für Mäusli einzuspringen. Eine gute Entscheidung von Ihm, er erzielte in den nächsten 40 Minuten 1 Tor und 2 Assists und verdoppelte damit sein Punktekonto. Aber dazu kommen wir noch...
Im zweiten Spielabschnitt sah dann das ganze Spiel schon viel diszipinierter aus und die Mannschaft versuchte zu reagieren. Leider gab es aber keine Torerfolge zu bejubeln und so kam es in der 28. Minute sogar zu einem weiteren Tor der Gäste zum 1:4 Zwischenstand. Die Seedorfer liessen sich aber nicht unterkriegen und kreierten weiter gute Chancen. Unser kleine Hügli zum Beispiel sah wohl in letzter Zeit ein paar NHL Videos von Ovechkin, anders konnte man sich ein Einsatz von Ihm nicht erklären. In Ovechkin Manier bot er sich mit aufgezogenem Schuss auf der Seite auf Bullypunkthöhe an und zog dann direkt ab. Und zum Erstaunen aller, kam dabei sogar ein richtig guter und harter Slapshot zustande. Noch im gleichen Einsatz gelang Ihm dieses Kunstück ein zweites Mal. Und wenn der Hügli sogar einen richtig guten Slapshot abgeben konnte, dann mussten die Hockeygötter doch heute auf Seiten der Seedorfer stehen oder etwas nicht?! Und dies dachte sich wohl jeder Pinguin, denn in den folgenden zwei Minuten erzielten die Seedorfer durch Rajkovic, Leuthold, Gnägi und nochmals Rajkovic 4 Tore! WOW, 4 Tore in 2 Minuten und eines schöner, als das andere. Und nur 3 Minuten später erhöhte Hagenbüchle mit seinem ersten Seedorfer-Tor auf Pass von Zaugg zum Pausenstand von 6:4. Was für eine Reaktion der Seedorfer, einfach Geil, anders kann man es nicht sagen. Die Coach-Rede schien doch gefruchtet zu haben.
Im Schlussdrittel waren es dann aber wieder die Gäste, welche sich nochmals aufbäumten und in der 44. und 46. Minute das Score wieder egalisierten. Hänzi reagierte erneut auf diese Spielentwicklung und nahm ein Time Out. In diesem ermahnte er nochmals, dass die Seedorfer zahlenmässig überlegen seien und nun hinten wieder sauber gespielt werden müsse und die Tore dann vorne schon fallen würden. Und so kam es dann auch. Zuerst brachte Brocco Seedorf im Powerplay auf Zuspiel von Leuthold wieder in Führung. 5 Minuten später war es erneut Rajkovic mit seinem unnachgiebigen Nachstochern, was ihm den Hattrick sicherte und nur eine weitere Minute später Marti mit dem 9:6. In der letzten Minute kassierten die Seedorfer dann noch ein Tor, aber was solls. Das Endresultat war am Ende mit 9:7 zu Gunsten der Seedorfer und der Sieg war Tatsache.

Dies war, zumindest ab dem zweiten Drittel, ein "sackstarkes" Spiel der Seedorf Pinguins, in welchem Sie Charakter bewiesen haben. Gratulationen ans ganze Team für diese super Leistung. Aber auch Thomas "Hagi" Hagenbüchle zum ersten Tor im Seedorf Dress, Stefan Rajkovic zum Hattrick und vor Allem auch Florian Gnägi zu seinem Top Spiel heute im Sturm, aber vor Allem dann auch in der Defense! Zur Feier des Tages, gab es dann noch Fleisch- und Käseplatten von Hänzi offeriert in der Garderobe und auch Mäusli steuerte noch etwas bei. So konnte man doch schlussendlich einen schönen Bärner Cup Jahresabschluss zusammen geniessen.
Und zur Bespassung aller, wurde Iseli nach dem Spiel sogar noch die Hockeytasche von seiner "Freundin" nach Hause getragen. ;)

Die Seedorf Pinguins wünschen nun allen frohe Weihnachten und hoffen möglichst viele Leute bereits am Mittwoch beim alljährlichen Ischbäre Cup wieder zu sehen.

 

Faires Spiel, aber wieder unter Erwartungen

Samstag Nachmittag und als Gegner standen die Wöschbären aus Düdingen auf dem Plan. Der Gegner führte letzte Saison zum Idealauftakt mit einem damals 16:4 Sieg! Die Rollen waren also eigentlich auch für dieses Spiel klar verteilt und die Pinguine sollten den Wöschbären eigentlich das Fell über die Ohren ziehen... Der Spielbeginn verzögerte sich aber, da keiner der beiden aufgebotenen Schiedsrichter erschienen ist! Dank dem guten Netzwerk unserer guten Seele Stee Ruchti, wurde dann doch noch ein Schiri gefunden, welcher sehr spontan 20 Minuten nach dem Anruf auf dem Eis stand. Vielen Dank Stee und Schiri Martin Portner!

Nun konnte das Spiel also beginnen. Chancen auf beiden Seiten gab es genügend, welche doch oft kläglich vergaben wurden! Hänzi vergab eine solche und brachte es fertig den puck einen Meter vor dem Tor über die Spielfeldumrandung hinter dem Tor zu spedieren. Der Schiedsrichter entschied sofort auf eine Strafe wegen Sielverzögerung. Beide Teams reagierten erstaunt, da dies so nicht im Regelbuch steht. Die Strafe wurde von Seedorf aber akzeptiert und Hänzi nahm auf der Strafbank Platz. Da zeigte sich aber wahres Fairplay und ein Wöschbär (Nr 88 Celement) ging beim Bully zum Schiedsrichter und bestand darauf, dass diese Strafe gegen Seedorf nicht gegeben werde. Der Schiri selbst zeigte Einsicht und wollte nicht einfach seinen Kopf durchsetzen und hib die Strafe wieder auf. Chapeau, echtes Fairplay von allen beteiligten, WOW. Doch die Wöschbären sollten es "bereuen", denn gleich nach dem Bully erzielte Brocco auf Pass von Hänzi den 1:0 Führungstreffer für Seedorf...
Der Mittelabschnitt begann dann für Seedorf gut und Sie konnten da anknüpfen, wo Sie im ersten Drittel aufgehört haben. Bereits in der 22. Minute traf Gnägi auf Pass von Seiler zum 2:0. Kurz darauf gab es gleich wieder die Chance für diese Linie, allerdings wurde das leere Tor nicht getroffen, lediglich die Torumrandung. Der daraus resultierende Konter führte dann zum 2:1 Anschlusstreffer für die Gäste. Nur eine Minute später stellten die Seedorfer dann aber den 2 Torevorsprung wieder her. Iseli befreite fast via Hallendach aus der eigenen Zone, der Puck kam ziemlich genau auf der gegnerischen blauen Linie wieder runter und Hügli konnte den Konter dann gekonnt auswerten. Aber Seedorf hatte nicht genug und bereits weitere 4 Minuten später erzielte Leuthold auf Pass von Hügli das 4:1 mit einem verdeckten Schuss in die tiefe weite Ecke. Aber auch die Wöschbären gaben nicht auf und powerten weitere und wir konnten unserem Goalie Lüthi danken, dass wir noch immer in Führung waren, denn dieser zeigte wie vergangenes Wochenende ein starkes Spiel. Trotzdem gelang den Gästen das 4:2. Aber gleich beim Einsatz darauf spielten Leuthold und Hänzi die Gäste schwindlig und es gab mindestens 3 100% Torchancen. Schussendlich netzte dann aber Leuthold auf Pass von Hänzi zum 5:2 Pausenstand ein.
Für das letzte Drittel wollte Spielertrainer Hänzi noch etwas ausprobieren und stellte Sturmlinien um. Dies entpuppte sich dann als Fehler, denn die Wöschbären kamen mit einem Doppelschlag auf 5:4 heran. Danach kuriose Szenen. Leuthold, Gnägi und Hänzi powerten im gegnerischen Drittel und setzten den Gegner mächtig unter Druck. Die Szene endete mit einem Tor. Allerdings waren die Torbohrungen nicht gut gemacht und so ging der flache harte Schuss von Leuthold unter dem Tor durch und wieder ins Spiel. Da der Schiedsrichter dies nicht gesehen hatte, konnte er den Treffer auch nicht geben, daher da kein Vorwurf. Und auch nach dem Fairplay der Wöschbären im ersten Drittel und ihren Folgen daraus, konnte man da in dieser Situation nicht noch einmal erwarten, dass Sie uns diesen Treffer einfach so zugestehen. Fazit: No Goal! Doch die Szene lähmte die Seedorfer weiter und gab den Wöschbären hingegen Aufschwung. Lüthi konnte Seedorf noch mit einigen Big Saves im Spiel halten, doch in der 54. Minute passierte es und der Anschlusstreffer fiel. Danach passierte leider nichts mehr und die Seedorfer mussten schlussendlich auch damit zufrieden sein, dass es nicht doch noch eine Niederlage gab und beim 5:5 blieb.

Wir möchten uns da nochmals herzlich beim Schiedsrichter, Stee Ruchti und dem fairen Team aus Düdingen bedanken. Es war ein gutes und sehr faires Spiel und hat Spass gemacht.

Schlagabtausch einmal anders...

Sonntag Abend in der Tissot Arena Biel, der heutige Gegner hiess SC Bärner Bär. Eben diese Bären konnte man in der letzten Saison zweimal mit einem „Stängeli“ nach Hause schicken. Die Zeichen auf einen weiteren Sieg standen also theoretisch gut.

Der Spielverlauf zeigte sich am Anfang auch sehr ausgeglichen mit einem leichten Chancenplus auf Seiten der Seedorfer. Die beiden Teams schenkten sich nichts, was auf beiden Seiten zum Teil in Stockschläge und sonstige verbale Nettigkeiten ausuferte. Auf der Bank war man sich einig, dass man diesen Gegner schlagen (wobei das schlagen nicht jeder gleich verstanden hat) muss, zumal der Goali der Gegner gleich zu Beginn des Spiels mit seinem Ausflug aus dem Tor nicht den sichersten Eindruck hinterliess. Es sollte dann auch bis zur 10 Spielminute dauern bis das erste Tor fiel. Der Puck zappelte aber leider im falschen Netz und nur fünf Minuten später konnte der Gegner auf 0-2 erhöhen. In der Pause war in der Kabine eine leichte Ernüchterung festzustellen und so ergriffen mehrere Spieler das Wort um das Team wachzurütteln.
Im zweiten Drittel dauerte es ganze 17 Minuten bis das dritte Tor für die Bärner Bären fiel. Das nicht schon früher ein Tor fiel war vorgängig vor allem dem Schlussmann der Seedorfer zu verdanken welcher uns mit seiner Abwehrarbeit vor noch schlimmerem bewahrte. Gut eine Minute später konnte Brocco dann für die Seedorfer wenigstens den Ehrentreffer erzielen.
Im letzten Drittel konnten dann die Bärner Bären noch zwei weitere Tore zum Schlussresultat von 1-5 erzielen.

Fazit:
Wenn wir nicht so unsäglich auf dem Bitz herumgegagelt wären und wir uns nicht so Lauchmässig vom Gegner hätten provozieren lassen, dann hätten wir auch nicht Strafen von einem ganzen Drittel gefressen. In Unterzahl lassen sich halt auch keine Sonntagabend Furzspiele gewinnen. Und wenn das Bier den Weg in die Kabine gefunden hätte, dann hätten wir auch eines genommen „Gopferdami nomau“.

Wenn man sich zurückkämpft

Am Samstag waren die Studenten des EHC Uni Bern bei uns in Lyss zu Gast. Es stand unsere 4. Partie im Berner Cup auf dem Programm. Nach nur gerade 2 Punkten aus den ersten drei Spielen wollten wir gegen die bisher sieglosen Berner endlich wieder Punkte einfahren.

In den ersten Minuten des Spiels geschah wenig Spektakuläres. Ausser, dass hin und wieder Spieler auf die Strafbank geschickt wurden. In der Mitte des ersten Drittels gerieten die Pinguine nach einem Doppelschlag der Studenten mit 0:2 in Rückstand. Irgendwie wollte keiner der Pinguine den Rückstand so richtig ernst nehmen und in der 17. Minute mussten wir bereits das 0:3 entgegennehmen. Erst kurz vor Drittelsende erzielte Leuthold das wichtige Tor zum 1:3. In der Pause ergriffen verschiedene Spieler das Wort und betonten, dass noch überhaupt nichts verloren sei und wir noch zu unseren Chancen kommen würden.
Und so kam es dann auch… Zuerst ein Solo von Hänzi zum 2:3, kurz danach ein Energieanfall des Schreibenden zum 3:3 und die Pinguine waren wieder im Spiel! Mit dem Ausgleich kam auch die Zuversicht zurück, dieses Spiel vielleicht doch noch gewinnen zu können. Und riss weitere Spieler mit, die über sich hinauswuchsen…So erzielte Marti nach Spielhälfte zwei Tore, und wir konnten mit 5:3 in die 2. Pause.
Im letzten Abschnitt gab es nochmals ein paar Strafen, so dass hin und wieder mit 5 gegen 3 oder 4 gegen 5 gespielt werden musste. Für die Pinguine erzielten Leuthold, Hänzi und Hauert drei weitere Tore, so dass wir es uns sogar noch erlauben konnten, einen Penalty regelrecht zu verschenken… Diese Szene war so speziell, dass sie etwas genauer beschrieben werden muss: Gegen Ende des Spiels konnte Hügli nur noch regelwidrig am Torschuss gehindert werden und das Schiedsrichtergespann sprach uns einen Penalty zu. Hügli lief sehr langsam an und wurde auf halbem Weg zum Tor durch den Pfiff des Schiedsrichters gestoppt… Erst das Nachfragen unseres Kapitäns brachte etwas Klarheit. Anscheinend hatte Hügli trotz steter Vorwärtsbewegung die Scheibe leicht zurückgezogen und der Schiedsrichter beendete den Penalty bevor er überhaupt richtig begonnen hatte. Uns konnte es egal sein, hatten wir doch den EHC Uni Bern mit 8:3 besiegt und die zwei Punkte gewonnen.

Ein besonderes Lob gehört unserem Torhüter: während des ganzen Spiels hielt uns Diethelm mit seinen Paraden im Spiel und bewahrte uns immer wieder vor Gegentoren. Well done, Roger! Nach dem Spiel überraschte uns Zaugg anlässlich seines Geburtstags von vergangener Woche mit Fleisch- und Käseplatten. Danke Ändu! Und ein Merci an Frau Ruchti, welche den Samstagnachmittag wiedermal im Hüsli verbrachte!

Nachträglicher Eindruck hilft meist wenig

Sonntagvormittag, nicht wahnsinnig früh, attraktiver Gegner, das ehrwürdige Allmend Stadion in Bern…Eigentlich war alles angerichtet, um einen erfolgreichen Eishockey Vormittag zu bestreiten… Das dritte Gruppenspiel im Berner Cup bestritten die Pinguine in der Allmend in Bern gegen den SCB Fanclub. Aus früheren Duellen wussten wir, dass wir heute auf einen unangenehmen Gegner trafen. Zudem war der Absteiger aus der Gruppe A natürlich hochmotiviert. Doch auch die Pinguine waren sehr motiviert und wollten nach der Niederlage gegen die Oldies wieder Punkte einfahren.

Im ersten Drittel zeigten beide Teams, dass sie hier gewinnen wollen und lieferten sich ein Duell auf Augenhöhe. Die beiden Torhüter hielten aber ihre Kästen lange rein, so dass es bis in die 16. Minute dauerte, ehe die Pinguine das erste Gegentor hinnehmen mussten. Kurz darauf bekamen die Pinguine wegen eines unkorrekten Spielerwechsels eine ärgerliche 2-Minutenstrafe aufgebrummt, welche vom Gegner eiskalt ausgenutzt werden konnte. Mit einem 2:0 Rückstand gings in die erste Drittelspause.
Kurz nach Wiederbeginn konnte Zaugg den Anschlusstreffer zum 2:1 erzielen und dieser Treffer schien den Pinguinen Energie zu verleihen. Konnten wir doch das Spielgeschehen etwas mehr beeinflussen und den Gegner zum Verteidigen zwingen. Leider konnten wir in dieser Phase des Spiels keine der gegnerischen Strafen in ein Tor umwandeln. Und wir hatten auch Glück, dass der SCB Fanclub seine Führung nicht weiter ausbauen konnte. Unser Goalie hielt uns mit tollen Paraden im Spiel! Kurz vor Drittelsende erzielte Rajkovic den verdienten und vielumjubelten Ausgleich zum 2:2. In der kurzen Pause motivierten wir einander auf der Bank und wollten nun keinen Gegentreffer mehr zulassen.
Leider kam es anders und wir gaben das Unentschieden fahrlässig aus der Hand. Nach Undiszipliniertheiten gab es Strafen gegen uns, die vom Gegner ausgenutzt und in Tore umgewandelt werden konnten. Schlussendlich mussten wir uns mit 6:2 geschlagen geben.

Eigentlich sehr schade, hatten doch die meisten Pinguine den Eindruck, dass wir dem SCB Fanclub an diesem Sonntagvormittag und dem erlebten Spielverlauf die Punkte hätten entführen sollen…

Schmerzliche Niederlage gegen Rivalen Oldies

Die Pinguins konnten das erste Meisterschaftsspiel gegen die Oldies ja mit einem klaren und für die Moral unglaublich wichtigen Sieg feiern. Nun, nur 3 Wochen später, war bereits das Rückspiel fällig. Die Pinguine waren motiviert, die Oldies noch ein zweites Mal zu schlagen und so fanden sich tatsächlich 15 Spieler und ein Torhüter am Sonntag Morgen in der Garderobe ein. Wär hätte dies Gedacht, nach den zahlreichen Abgängen auf diese Saison. Da merkte man aber schon, die Jungs waren hungrig auf einen Sieg und die Mannschaft noch fast besser aufgestellt, als beim ersten Spiel. Aber trotzdem musste man vorsichtig sein. Die eher deutliche Niederlage im ersten Spiel, tat auch den Oldies weh und diese waren wahrscheinlich noch hungriger auf eine Revanche.

Das Spiel allerdings startete zu Gunsten der Seedorfer und so hiess es bereits in der 2. Minute durch Sahli 1:0 für die Pinguins. Die Oldies liessen sich aber davon nicht beeindrucken, powerten weiter und konnten schlussendlich das Stardrittel mit 1:3 für sich entscheiden. Das ärgerliche dabei, zwei Tore davon wurden durch Ruchti und Bähr erzielt, zwei ehemaligen Pinguine. Der Plan ging dieses mal nicht auf, dass man Ruchti aus dem Spiel nehmen wollte. Er skorte auch später noch... Man muss allerdings auch sagen, dass die Pinguins es sich selbst nicht leicht machten und oft durch eigene individuelle Fehler (z.B. als hinterster Mann noch dribbeln zu wollen) in Misere gerieten.
Im zweiten Drittel sollte alles besser kommen. Hänzi und auch Leuthold und Althaus erwähnten die offensichtlichen Fehler in der Pause nochmals und auch, dass das Spiel noch lange nicht vorüber sei. Und so kamen die Pinguine top motiviert wieder aufs Feld. Und man spürte, dass nun etwas anders war. Die Pinguins powerten los und konnten das Spiel zurückerobern. Marti, Hänzi und zwei Mal Brocco konnten mit Ihren Toren das Spiel umdrehen und so stand es nach dem zweiten Drittel 5:4 zu Gunsten der Pinguins. Und trotz guter Leistungen beider Team und beider Torhüter, stand im Mittelabschnitt jemand anderes im Mittelpunkt, nämlich einer der beiden Schiedsrichter. Aber dazu später noch etwas mehr...
Das letzte Drittel stand nun also nach einer kurzen Pause vor der Tür und musste ohne Unterbruch durchgespielt werden. Dies führte noch etwas zu Protesten bei den Oldies, klar Sie lagen auch hinten. Aber es war schon immer so, dass die Pinguine 2h Eis hatten und dies ist auch den Bärner Cup Regeln entsprechend. Aber egal, weiter im Text: Die Pinguins wurden wohl durch ihre Aufholjagt etwas übermütig. Nach nur 2 Minuten konnte Leuthold das Score noch auf 6:4 erhöhen, aber danach kam der Einbruch. Die Pinguins waren nicht einmal schlechter, eher die Oldies glücklicher. Aber das gehört zum Sport und so kam es halt, wie es kommen musste. Zum Schluss hies es 6:8 für die Oldies, wobei das letzte Tor noch ein Empty Netter war.

Vertreter beider Mannschaften sind der Meinung, dass dies ein sehr faires Spiel untereinander war. Einzig der eine Schiedsrichter war ein wenig unfair, allerdings auf beiden Seiten gleich. Es wurden also z.T auch Strafen gepfiffen wenn jemand über eine Linie stolperte, Wechselverbot bei Icing war einmal die Regel, ein andermal nicht. Wenn man freundlich darauf aufmerksam machte, wurde sofort mit Strafen gedroht... Klar, wir sind Amateure und erwarten auch keine Profischiedsrichter. Aber eine solche Vorstellung war selten gesehn. Es schien als ginge es nach dem Trump Motto: Schiri first, fairplan and rules second...
Am Jubelschrei am Ende des Spiels gemessen, war dies für die Oldies ein wichtiger Sieg und dadurch waren Sie wohl auch etwas hungriger darauf. Schlussendlich dürfen die Seedorfer, sowie die Oldies aber mit dem Ausgang der beiden Partien zufrieden sein und es ist wohl auch eine faire Verteilung der Punkte. Die Pinguins wünschen den Oldies weiterhin eine erfolgreiche und unfallfreie Saison.

Wenn dem Gegner zweimal fünf Minuten reichen…

Am letzten Samstag reisten 12 Pinguine motiviert nach Worb, um das Freundschaftsspiel gegen die Ice Hornets zu bestreiten. Leider verfolgt uns immer noch ein Torhüterproblem… Diesmal half uns unser Gegner und stellte einen Torhüter zur Verfügung. Ä grosse Dank däm Goalie!!!

Das Spiel begann und rasch wurde uns klar, dass es heute kein Spaziergang werden würde. Unser Gegner, im Berner Cup in der Gruppe A engagiert, spielte hart und schnell und wir kamen immer wieder an unsere Grenzen. Doch dank „unserem“ souveränen Torhüter konnten wir entgegen halten. Und es kam noch besser: in der 16. Minute konnte Hänzi auf Pass von Leuthold die Pinguine in Führung schiessen! Mit knappem Vorsprung gings in die erste Pause.
Im 2. Drittel wurde der Druck der Ice Hornets stetig grösser und vor unserem Tor brannte es zwischendurch lichterloh. Doch die Ice Hornets konnten „ihren“ Torhüter nach wie vor nicht bezwingen. Auch weil wir in dieser Phase das Glück auf unserer Seite hatten. In der 27. Minute konnte Hänzi mit seinem zweiten Tor auf 0:2 erhöhen und in der 30. Minute schob Marti die Scheibe sogar zum 0:3 ein. Beide Male kam der entscheidende Pass von Leuthold. Nun waren die Ice Hornets ziemlich angestachelt und versuchten die Pinguine mit Provokationen aus dem Konzept zu bringen. Leider reagierten die Pinguine auf das Verhalten des Gegners und gaben den Vorsprung durch Unkonzentriertheit und mangelnde Cleverness innerhalb von nur gerade fünf Minuten aus den Händen! Das Drittel endete mit 3:3.
In der Pause erinnerte Hänzi die Pinguine daran, einfach zu spielen, die Positionen zu halten und sich vor allem nicht weiter provozieren zu lassen! Die kurze Ansprache zeigte anfangs 3. Drittel Wirkung und erst in der 47. Minute gerieten die Pinguine ein erstes Mal in Rückstand. Leider konnten wir darauf nicht reagieren und mussten ein weiteres Mal innerhalb von fünf Minuten drei Tore entgegen nehmen. Den Schlusspunkt zum 6:4 setzte in der 53. Minute abermals Hänzi, diesmal auf Pass von Mäusli.

Einen grossen Dank an „unseren“ Torhüter, sowie den jederzeit souveränen Schiedsrichter und an unsere Hüsli-Frou, die kurzfristig den wunderschönen Samstagnachmittag in der Eishalle in Worb verbracht hat!

Wichtiger Sieg für das Gemüt

Nach den beiden Vorbereitungsspielen startete am vergangenen Wochenende auch endlich die Bärner Cup Saison für die Pinguine. Der erste Gegner diese Saison ist gleich ein sehr bekannter: HC Oldies.
Die Oldies und die Pinguins sind ja sozusagen Partnerteams. Man hatte sich immer wieder mal gegenseitig Spieler ausgeliehen, führt seit Jahren gemeinsam das Trainingslager in Sursee durch, bei den Oldies hat es viele ehemalige damals noch aktive Pinguins und es Stand sogar mal kurz eine Fusion beider Teams in Raum. Da die Oldies letzte Saison aus der Gruppe C in die Gruppe B zu den Pinguins aufgestiegen sind, dürfen in dieser Saison keine Spieler gegenseitig ausgeliehen werden. Zudem mussten sich dadurch nun auch einige Spieler für ein Team entscheiden. Leider haben die Pinguins in dieser Hinsicht verloren, denn bis auf Beat Leuthold haben sich alle anderen für die Oldies entschieden (Bähr Jochen, Pfeiffer Rolf und der Pinguins-Skorer schlechthin der letzten Jahre Ruchti Andreas). Die Abgänge dieser langjährigen Seedorf Spieler schmerze natürlich sehr in den Pinguinherzen. Umso grösser war aber die Motivation bei allen Spielern zu zeigen, dass es auch ohne diese und vorallem auch gegen diese Spieler geht!

Die Instruktionen von Spielertrainer Hänzi vor dem Spiel waren simpel: Skorer Ruchti beschäftigen und Ihm keinen Freiraum lassen. Nehmen wir Ruchti aus dem Spiel, ist dies schon die halbe Miete.
Und genau so startete man ins Spiel. Ruchti wurde gut aus dem Spiel genommen und auf der Gegenseite von Anfang an gute Chancen generiert. Dann war es ein anderer Topspieler der Oldies, welcher den Führungstreffer für die Pinguine einleitetet: Luca Pfeiffer verlor als letzter Mann den Puck an Marti Steffu und dieser konnte zu einem Konter davonziehen und schon stand es nach nur 6 Minuten bereits 0:1 für Seedorf. Auf der Bank spürte man nun, da geht was und die Motivation wurde noch grösser. Gleich im Einsatz nach dem Tor gelang Hügli ein wunderschönes Tor. Und man halte sich fest; Hügli erzielte das Tor Backhand! *blowyourmind* Wenn der Hügli ein Backhandtor erzielen kann, dann muss heute wohl alles möglich sein... In der 17. Minute erielte dann Tinu Streit, auch ehemaliger aktiver Seedorfer, den Anschlusstreffer zum 1:2 und mit diesem Resultat ging es dann auch in die erste Pause.

Im Mittelabschnitt ging es dann ebenfalls gleich wieder voll los und die Gangart wurde etwas rauer. Die Schiedsrichter liessen aber auf beiden Seiten einiges laufen und zeigten bis dahin eine gute Leistung. Danach leisteten Sie sich allerdings einen Schnitzer, denn der Oldies Torhüter parierte einen Schuss und hatte den Puck blockiert. Der Schiedsrichter gab aber die Anweisung, dass der Puck weitergespielt werden müsse. Nach neuer Regel muss der Torhüter dies dann auch machen, ansonsten würde er eine 2 Minuten Bankstrafe bekommen. Hänzi war aber schon sehr nahe aufgerückt und somit hätte diese Schiedsrichteranweisung an der Torhüter nicht kommen dürfen. Sie kam aber, der Goalie spielte den Puck hinters Tor, Hänzi konnte den Puck erobern und Leuthold vor dem Tor anspielen. Dieser nutzte die Chance in seiner bekannten kaltschnäutzigen Art und schon zeigte die Uhr das Score von 1:3 an. Kurz vor der Pause erhöhte Hänzi das Score noch auf 1:4. Nach einem perfekten Pass von Hügli in den Slot, zögerte Hänzi den Schuss hinaus und umkurve das Schiffli vom gegnerischen Torhüter.
Nun lag man also komfortabel in Führung, aber man weiss auch, dass es im Eishockey schnell gehen kann. Und die Oldies kamen sehr motiviert und ehrgeizig aus der Garderobe und wollten das Spiel noch umkehren. Der Druck seitens Oldies erhöhte sich deutlich, doch Torhüter Diethelm brachte die Oldies schier zur Verzweiflung und konnte die Führung Mal für Mal verteidigen. In der 47. Minute wurde dann das Score in diesem letzten Spielabschnitt durch Stettler Yannick mit einem Lehrbuch-Bully-Goal eröffnet. What a shot! Nur eine Minute später zogen die Oldies nach und ebenfalls nur eine Minute später lancierte Gnägi den hochgestellten Hügli, welcher danach alleine auf das gegnerischte Tor stürmen konnte und den Torhüter gekonnt verlud. Die Oldies liessen dies aber nicht auf sich sitzen und skorten ihrerseits noch in derselben Minute. Den Abschluss machten dann aber doch noch die Seedorfer erneut durch Hügli (Hattrick) und nur eine Minute später nochmals Leuthold.

Und so stand es zum Schluss sehr deutlich 3:8 für Seedorf. Eine Genugtuung und Freude für jeden Seedorfspieler und man spürte es merklich in der Garderobe nach dem Spiel. Der Gameplan ging auf und die gefährlichsten Spieler der Oldies kamen nur zu wenig Chancen aber zu keinem Skorerpunkt. Good Job und grossen Dank ans gesamte Team für diese tolle Teamleistung! Dies darf man doch nun einen gelungen Start in die neue Bärner Cup Saison nennen.

Im Eishockey kann man auch hoch gewinnen...

Am Sonntagmorgen trafen sich die Pinguine in der Seelandhalle Lyss zum zweiten Spiel der neuen Saison. Nach der hohen Niederlage im Startspiel ging es für die einen darum, wieder etwas Selbstvertrauen zu gewinnen, für andere das Zusammenspiel von Eis und Schlittschuhen wieder zu verstehen und für ein paar neue Spieler ging es darum, mal etwas Pinguine-Luft zu schnuppern. Der Gegner heute waren die Ice Flames aus Lyss. Kaum hatte der Schiedsrichter die Scheibe eingeworfen, lag diese bereits im Tor der Flames…der vor Selbstvertrauen nur so strotzende linke Flügel der 1. Linie hatte nach gerade mal 47 Sekunden zum 1:0 getroffen. Die Pinguine lancierten weitere Angriffe und kombinierten sich durch die Reihen der Ice Flames. Nach den ersten 20 Minuten stand es 5:1 für die Pinguine. Im 2. Drittel ging es im gleichen Stil weiter. Die Pinguine kombinierten sich bis vors gegnerische Tor und schlossen immer wieder erfolgreich ab. Nicht, dass der Gegner keine Gegenwehr leistete, im Gegenteil, die Ice Flames setzten immer wieder zu Kontern an. Nur wurden diese Chancen oft bereits in der neutralen Zone von unseren Verteidigern oder dann spätestens von unserem Torhüter zunichte gemacht. Kein Wunder stand es nach 40 Minuten 11:2. 3. Drittel, gleiches Bild: die Pinguine lancierten immer wieder Angriffe und konnten auch im letzten Abschnitt 6 Tore bejubeln. Den Schlusspunkt setzten aber die Ice Flames. Kurz vor Schluss gelang ihnen der dritte Treffer, so dass sie doch keines der drei Drittel zu null verloren. Den Flames gebührt ein grosses Kompliment: trotz der hohen Niederlage kämpften sie bis am Schluss und spielten das Spiel auf saubere und faire Art zu Ende! Fazit des Spiels: Selbstvertrauen getankt, Torverhältnis poliert, Gefühl auf dem Eis wieder da und (hoffentlich…) ein paar neue Pinguine gefunden. Zu erwähnen ist auch, dass Seiler Wale und Leuthold Beat je 4 Treffer für sich buchen konnten. Und zum Schluss auch ein Merci üserer Hüsli-Frou!

Saisonauftakt...

Sonntag Abend, erstes Spiel der neuen Saison der Seedorf Pinguins. Die Stimmung in der Kabine ist locker. Die 7-1 Niederlage des FC Basel ist auch Thema. Wie kann man im Fussball so hoch verlieren?! Doch nun zum Spiel, das positive daran waren die herrlichen Tore welche jeweils schön herausgespielt wurden. Auch das Passspiel klappte super. Der Gegner wirkte Phasenweise überfordert. Zur ersten Pause stand es darum auch schon 1-5. Nach weiteren 20 Minuten stand es schon 2-11. Zum Schluss standen dann 3-13 auf der Spieluhr. Das wäre nun auch ein Super Saisonbeginn, wäre der Matchbericht nicht aus Sicht der Old Boys Langenthal geschrieben!! 3-13 wie kann man im Eishockey so hoch verlieren?!

Gruppeneinteilung Bärner Cup 2018 / 2019

 
 

2. Rang an der CCM Sommer Hockey Nacht

Am 4. August um 20:00 Uhr begann die Saison der Seedorf Pinguins mit der 6. Sommer Hockey Nacht des CCM Bärner Cups. Die Seedorfer stellten ein Select Team aus aktiven und ehemaligen Pinguinen zusammen. Danke hier an die aktiven Seedorfer Oliver Lüthi, Beat „Doris“ Leuthold, Stefan „Tigi“ Hänzi und die ehemaligen Pinguine und jetzigen Biberen-Spieler Yannik Stettler, Reto und Marco Brocco! 👍👏 Letztes Jahr erreichte das Partnerteam Oldies mit Seedorfer Spielern an Board den 3. Schlussrang. Das Ziel war es also dies nun in diesem Jahr zu übertreffen. Im ersten Spiel ging es dann auch gleich gegen die Oldies und siehe da, man musste sich bereits das erste Mal geschlagen gegen. Dies war natürlich gegen die Oldies gleich doppelt bitter... Aber danach ging es gut für die Seedorfer weiter und es konnte ein Kantersieg nach dem anderen eingefahren werden. Zum Schluss stand man dann im Finale, welcher um kurz nach 01:00 Uhr angepfiffen wurde. Gegner waren die Ice Eagles, immerhin der letztjährige Vizemeister aus der Gruppe A des Bärner Cups. Im Finale war die Luft aber merklich raus bei Seedorf. Bis zum 2:2 konnte man noch mithalten, dann aber zogen die Favoriten zum Schlussresultat von 7:3 davon... Trotzdem, die Seedorf Pinguins Select dürfen stolz und zufrieden sein mit dem 2. Rang.

 
 

Abgänge und Zuzüge

Die Seedorf Pinguins sind im Wandel und so verlassen drei langjährige Seedorf Spieler das Team: Jochen "Tanzbär" Bähr (zu Oldies), Andreas "Rüschtü" Ruchti (Oldies oder Liga) und Christoph Imbach (Karriereende). Zudem gehen auch Daniel Lüthi (Karriereende) und Lucca Frigo (SC Lyss2).

Es gibt aber auch bereits zwei Zuzüge zu vermelden. Zum einen Torhüter Oliver Lüthi (Seeland Mustangs) und Marco Brocco (ehemaliger Seedorfer und jetziger Biberen-Spieler). Herzlich Willkommen bei den Pinguins.

Gratulation und Genesungswünsche an Florian "Sniper" Gnägi

Während die meisten Pinguine im Sommer relaxen und die Füsse hochlegen, schwingt unser Gnägi Flöru während der ganzen Hockeypause durch. In diesem Jahr startete er in eine Juliäumssaison, es ist bereits seine 15. Schwingsaison bei den Aktiven, Chapeau. Flöru durfte 2 Kranzfestsiege, die Komplettierung seiner Berg- und Teilverbandskränze und insgesamt 9 Kränze feiern. Herzliche Gratulation auch von uns zu dieser tollen Leistung. Allerdings endete die Saison nicht sehr gut, denn beim letzten Saisonevent, dem Schwägalp-Schwinget, verletzte sich Flöru am Knie: Miniskusriss! Die ganze Pingu-Family wünscht unserem Spitzenschwinger gute Besserung und schnelle Genesung. Wir freuen uns darauf, dass du dann genesen wieder zum Team stossen kannst!

Anstehende Termine

Bärner Cup

Letztes Spiel in Saison

Sonntag, 24.02.2019

11:45 - 13:45

Weyermannshaus, Bern