News 2010/2011

Stellungsnahme des Vorstandes zur Auflösung der ersten Mannschaft

Vor zwanzig Jahren setzten eine Hand voller Hockeykollegen die Idee eines eigenen Klubs in die Tat um. Der HC Seedorf Pinguins meldete für die Saison 1991/1992 erstmals eine Mannschaft beim schweizerischen Eishockeyverband an.

Über die Jahre wuchs der Klub stetig an und hatte zu Spitzenzeiten neben der aktiven Mannschaft zwei Plauschequipen. Der Boom Ende des letzten Jahrtausends verflog allerdings in den letzten Jahren und so wurde es immer schwieriger, genügend Spieler zu rekrutieren. Nach der Auflösung der zweiten Mannschaft im Jahre 2006 folgt nun infolge Spieler- und Trainermangel, sowie stetig steigenden Kosten auch der Ausstieg aus der aktiven Meisterschaft mit der ersten Mannschaft. In Zukunft wird der HCSP mit seiner Seniorenmannschaft, welche 2003 ins Leben gerufen wurde, auf Punktejagd gehen.

Der Vorstand

Saisonabschluss mit erneuter Niederlage

13.02.2011 - EHC Bellmund vs HCSP 10:5
Ein geschichtsträchtiger Moment: Das letzte Spiel der aktiven Mannschaft der Seedorf Pinguins stand bevor.
Das Team trat fast vollzählig mit 15 Feldspielern gegen den Rivalen EHC Bellmund an. Durch den Sieg gegen Zuchwil in der letzten Woche, war die Stimmung im Team sehr gut und die Vorfreude auf das letzte Spiel gross.

Leider stand es nach zwei schnellen Treffern in der dritten und vierten Minute bereits 2:0 für den Gegner. Da der Seedorf Torhüter auf nächste Saison zum EHC Bellmund wechselt, wurde schon gemunkelt dies könnte der Grund für die schnelle Führung des Gegners sein. Andreas Frei widerlegte diese Gerüchte jedoch im Verlaufe des Spiel eindrücklich und rettete die Pinguine mit etlichen schönen Paraden vor einer noch grösseren Kanterniederlage. Nichts desto trotz stand es nach dem ersten Drittel 5:0 für den EHC Bellmund. Auch ein frühes TimeOut von Headcoach Röfe el Chefe brachte keinen zählbaren Nutzen im ersten Drittel.

Nachdem in der ersten Drittelspause der Coach das Team auf den Boden der Tatsachen zurückbrachte, festgestellt wurde dass gegenseitige Kritik in diesem Abschlussspiel nichts bringt und der Capitano Althaus eine beschwingliche Rede hielt und alle daran ermahnte, dass ein Sieg gegen Zuchwil uns nicht unbezwingbar macht, startete das Team mit neuem Elan ins zweite Drittel.
Bereits nach 3 Minuten eröffnete der Capitano nach einem Bully selbst das Score mit einem tollen Volley. Die Seedorf Pinguins kamen im zweiten Drittel zwischenzeitlich auf ein 5:2, 6:3 und ein 7:4 heran und konnten das zweite Drittel mit 2:4 für sich entscheiden. Die Seedorfer hatten aber eine schlechte Chancenauswertung und hätten eigentlich in diesem zweiten Drittel den Ausgleich schaffen können und sollen.

Das letzte Drittel verlief dann nicht mehr wie gewünscht und ging schlussendlich mit 3:1 verloren. Während die Bellmunder wieder das Spiel in die Hand nahmen, konnten die Seedorfer nicht mehr an das zweite Drittel anknüpfen. Lediglich Patrick Krähenbühl gelang noch sein zweiter Treffer an diesem Abend. Somit stand es zum Schluss 10:5, womit Bellmund das erste Stängeli seit zwei Jahren feiern konnte.

Somit war dann auch das letze Spiel der aktiven HC Seedorf Pinguins absolviert. In der Garderobe merkte man es vor Allem den langjährigen Mitgliedern wie Stucki, Röfe, Gygi, Hänzi und weiteren an, dass Ihnen die Auflösung des HCSP doch etwas näher ging... Aber trotzdem wird es für fast jeden Spieler irgendwie weiter gehen. Schon nach dem Spiel nutzte Bellmund die Gelegenheit um mit einigen Spielern ein kurzes Gespräch betreffend der kommenden Saison zu führen.

Zum Abschluss wurde das gesamte Team mit Anhang zu Girard Pascal und seiner Freundinne Fabienne zum Spaghettiplausch eingeladen und fast das komplette Team versammelte sich auch tatsächlich dort. An dieser Stelle ein grosser Dank an Päsu Girard und seine Fabienne, es war lustig und das Essen war super!

An dieser Stelle dürfen wir auch unseren TopScorer Luca Pfeiffer ehren, welcher 5 seiner 9 Punkte im Spiel gegen den EHC Zuchwil Regio  vom vergangenen Sonntag holte und somit Seedorf damals auch zum einzigen Saisonsieg führte. Gratulation

Letztes Spiel der Seedorf Pinguins!

Die Aktivmannschaft der Seedorf Pinguins wird nach dieser Saison aufgelöst und "lediglich" die Seniorenmannschaft weitergeführt. Wer also die Seedorf Pinguins noch einmal in Aktion sehen möchte, hat am kommenden Sonntag 13. Februar um 15:45 in Biel die letzte Möglichkeit dazu.

Es geschehen noch Zeichen und Wunder - Schlusslicht Seedorf schlägt Leader Zuchwil und zerstört dessen Aufstiegspläne!

05.02.2011 - HCSP vs. EHC Zuchwil Regio II 7:5
Am vergangenen Samstag spielte die erste Mannschaft der Seedorf - Pinguins ihr letztes Heimspiel.
Da sämtliche Spiele zuvor verloren gingen, rechnete wohl niemand damit, dass gegen Leader Zuchwil etwas zu holen sein könnte.
Auch Zuchwil seinerseits unterschätzte ihren Gegner vermutlich - man reiste mit lediglich 10 Feldspielern an. Gut, Seedorf hatte lediglich deren 12 - was sich aber als ausreichend herausstellen sollte. Mit dem Ziel, einen guten Eindruck zu hinterlassen und sicherlich kein Stängeli zu kassieren, ging man ins Spiel.

Die Heimmannschaft, welche bereits wusste, dass bei einer Nichtauflösung der Abstieg in die vierte Liga bereist klar wäre, spielte für einmal locker und mit Freude an der Sache auf.
Irgendwie war eine gewisse Unsicherheit zu spüren, da man doch von Zuchwil im ersten Spiel mit 12:1 vom Eis gefegt wurde…doch was war diesmal mit dem Gegner los???

Naja, das brauchte uns ja nicht zu kümmern. So wurde einfaches, solides, aber sicherlich nicht attraktives Eishockey gespielt.
Demzufolge gelang dem Fanionteam in der 7. Spielminute im Powerplay das 1:0 - tendenziell das erste Powerplaytor der laufenden Saison und die zweitmalige Führung - der laufenden Saison!
Keine zwei Minuten später schloss Verteidiger Giger einen Verlegenheitsschuss exakt in die nähere, untere Torecke erfolgreich ab. Als schliesslich Stucki in der 15. Minute erneut eine Überzahlsituation nach einer Druckphase zum 3:0 abschliessen konnte, wussten die Seedorfer nicht mehr recht, wie ihnen momentan geschieht!
So konnte man erstmals in dieser Saison ohne einen Gegentreffer zu kassieren, mit einem Vorsprung in die erste Drittelspause gehen.

Fürs zweite Drittel hatte man bereits Blut geleckt und wollte Zuchwil nicht herankommen lassen. Dies wurde bekannterweise nicht umgesetzt - bereits nach 19 Sekunden im Mittelabschnitt konnte Zuchwil einen Pass von der Grundlinie im Slot abfangen und gleich zum 3:1 frei ins Tor einschiessen.
Dieses Drittel gestaltete sich als ausgeglichen, wobei beiden Mannschaften noch je ein Tor gelang, wonach man mit 4:2  in die Kabine ging.

Auch im Letzten Spielabschnitt gelang den Zuchwilern nach lediglich 27 Sekunden wieder ein Tor, wobei sich bei Seedorf erste Verunsicherungen zeigten. Prompt nutzte dies der Gegner aus und konnte innert knapp vier Minuten zwei weitere Tore zur erstmaligen 4:5 - Führung markieren.
Auf der Bank der Heimmannschaft machte sich Unruhe bemerkbar. Matchwinner Pfeiffer Luca liess sich nicht in einen Negativstrudel ziehen und konnte anschliessend gleich zweimal für die Seedorfer treffen. Beim Stand von 6:5 wurde versucht, den Vorsprung über die Zeit zu retten. Nach einem über diverse Stationen eingeleiteten Angriff lancierte wiederum Pfeiffer Luca den mitgelaufenen Verteidiger Girard Pascal, welcher mit einem präzisen Abschluss ins Lattenkreuz den 7:5 Sieg der Seedorfer sichern konnte.

Der Torhüter hatte für einmal verhältnismässig wenig zu tun - konnte sich aber trotzdem mit diversen Aktionen auszeichnen!
Eine solide Defensivarbeit, das nötige Glück, Kämpferherz und eine ansprechende Teamleistung führten die Seedorfer zu ihrem ersten Sieg im zweitletzten Spiel!

Seedorf verliert gegen Obergerlafingen

29.01.2011 - HCSP vs. SC Obergerlafingen 4:7
Beim Aufwärmen wurde diskutiert, für einmal kein frühes Gegentor zu kassieren - leider gingen diese Gedanken nicht bis aufs Eis mit. Die dritte Linie verlor bei ihrem ersten Einsatz im eigenen Drittel den Puck durch einen individuellen Fehler, was der Gegner eiskalt zum 0:1 ausnutzte. So stark wie erwartet, war aber Obergerlafingen auch nicht. Es gelang den Seedorfern immer wieder, sich beim Gegner im Drittel fest zu setzten und glich verdientermassen zum 1:1 aus. Ein klassisches Bullygoal und ein herrlich heraus gespieltes Tor gaben dem Gegner einen dem Spielverlauf zu hohen Zweitorevorsprung in die erste Pause.

Im zweiten Drittel war die Partie ausgeglichen. Die Heimmannschaft pennte aber zwischen der 34. und 35. Minute, was dem Gegner reichte, mit drei schnellen Toren die Partie bereits zu entscheiden.

Im Schlussabschnitt konnte Seedorf nochmals zeigen, dass sie Kämpferherzen haben. So konnte dieses Schlussdrittel mit 3:1 für die Heimmannschaft entschieden werden.

Erfreulicherweise hatte das Fanionteam in diesem Spiel nur drei kleine Strafen verbüssen müssen.

Eine durchschnittliche Schiedsrichterleistung reichte für dieses Spiel aus. Diverse Fehlentscheide auf beiden Seiten hatten jedoch nicht entscheidenden Einfluss aufs Spiel.

Miessglücktes Spiel gegen ein nicht überzeugendes Münchenbuchsee

22.01.2011 - HCM II vs. HCSP 5:2
Vor dem Spiel trafen sich die Pinguine in der engen Garderobe in Münchenbuchsee ein. Die Stimmung war in der einen Ecke ruhig und zwei Meter daneben eher ausgelassen. Die Gedanken der Mitspieler vor dem Match waren wohl in keinem Kopf dieselben. Einige verlangten nach Konzentration, andere diskutierten Privates und wiederum gab es welche, die einfach ihren Vorbereitungen nachgingen.

So wurde dann auch ins erste Drittel gestartet. Bereits in den ersten Einsätzen wurde plötzlich festgestellt, dass diese Mannschaft nicht unschlagbar und hier etwas zu holen ist. Leider musste man in der sechsten Spielminute das 1:0 hinnehmen - dem wiederum tadellos aufspielenden Schlussmann Frei gelang es, die ersten beiden Abschlüsse des Gegners zu parieren, wonach er sich beim Dritten ohne Unterstützung der Verteidigung geschlagen geben musste. Weiterer Tore fielen nicht im Startdrittel, welches resultatmässig in etwa dem Spielverlauf und dem Stärkeverhältnis entsprach.

Im Mittelabschnitt war die Idee, sofort auszugleichen, den Gegner früh in seinem Drittel zu stören und unter Druck zu setzten. Naja gut, in dieser Phase gelangen dem Gegner zwischen der 23. und 29. Spielminute drei Tore, wonach das Spiel bereits so gut wie entschieden war. Hierbei muss erwähnt werden, dass das Fanionteam bis zu diesem Zeitpunkt, zwar einige Abschluss-versuche durchführen konnte, davon jedoch höchstens drei als gefährlich eingestuft werden dürfen. Zu bemerken, dass von den drei in diesem Drittel erhaltenen Toren jeweils mindestens eine Glanzparade vom Torhüter vorausging und entsprechend in der Abwehr oder noch schlimmer - in der Auslösung gesackeiert wurde!

Mit einem 4:0 Rückstand wurde in den Schlussabschnitt gestartet - mit dem Vorsatz, wenigstens ein Drittel für sich entscheiden zu können und gegebenenfalls mit Charakter und erhobenem Haupte zu Grunde zu gehen. Um dies zu erreichen, hatte die Führung während der zweiten Pause eine Umgestaltung der Linien vorgenommen. Tatsächlich wurde Eishockey gespielt. Die Partei gestaltete sich ausgeglichen - mit eher wenig Arbeit für die beiden Torhüter. Knapp drei Minuten vor Schluss hatten die Pinguine dann doch genug und gönnten dem Schlussmann vom Gegner keinen Shotout - der Captain bezwang Münchenbuchsee - Goalie Charly Vez zufälligerweise durch die Hosenträger. Aus Solidarität zum Schlussmann des Gegners (ein einziges Tor zu kassieren nervt tierisch & kann an der Psyche nagen), doppelte Gysler knapp 90 Sekunden später zum 4:2 aus. Mit diesem Tor war wohl die Nervosität vom Münchenbuchseetrainer gestiegen und er fühlte sich dazu hingerissen, sein Timeout zu beziehen (was psychologisch betrachtet wohl der grösste Erfolg der Pinguine in dieser Saison war). Unnötigerweise schoss Münchenbuchsee 24 Sekunden vor Schluss noch das 5.2. Dazu sei einmal mehr erwähnt, dass der Gegner wiederum etwa dreimal draufhauen konnte, bevor sich ein Pinguin für die Scheibe verantwortlich gefühlt hätte.

Nun, Kritik, wem Kritik gebührt - diesmal positiv! Den Schiedsrichtern sei für dieses Spiel ein Lob auszusprechen. Sie hatten die Partie absolut im Griff. Das Spiel wurde abgeklärt, verhältnismässig und ausgeglichen geleitet - Dialog und Fingerspitzengefühl halfen mit, die Anerkennung der Spieler beider Mannschaften für sich gewinnen.

Unter dem Strich -  dies wortwörtlich - kann die Partie seitens Pinguins in wenigen Zeilen zusammen -gefasst werden.
Ein stark auftretender Goalie der Pinguine konnte die schwache Abwehr und ein zum Teil nicht in Erscheinung tretender Sturm nicht zum Sieg führen.
Ein spielerisch bis auf wenige Minuten ausgeglichenes Spiel, welches leider viel zu früh entschieden war.

Neuntes Spiel, neunte Niederlage

15.01.2011 - HCSP vs. EHC Meinisberg II 4:9
Am Samstag, 15. Januar 2011 wurde ein weiterer Angriff auf die ersten Punkte der Pinguins in der Saison 2010/2011 gestartet. Doch der Abend für die Pinguins begann schlecht. Bereits in den ersten Sekunden des Spiels konnten die Meinisberger in Führung gehen. Bis zur ersten Drittelspause konnte der Gegner den Spielstand auf 0 zu 3 erhöhen. So klar wie das Resultat aussah, war es dann aber doch nicht! Die Heimmannschaft hatte etliche Male Pech im Abschluss oder scheiterte am überaus glänzend reagierenden Torhüter der Meinisberger.
Nach einer kleinen Standpauke konnten die Pinguins in zweiten Drittel reagieren und verkürzten das Skore auf 2 zu 4, denn Aushilfsspieler Sandro Scheurer und Fabian Gerber sei Dank. Doch nach diesem kurzzeitigen aufbäumen, folgte sogleich die Ernüchterung. Durch individuelle Fehler konnten die Meinisberger bis zur zweiten Drittelspause auf 2 zu 7 davon ziehen.
Im dritten Drittel wurde nochmals alles versucht. Es gelangen weitere Anschlusstreffer durch Patrick Krähenbühl und Yannick Stettler zum 4 zu 7. Doch wiederum gelangen den Meinisberger im Gegenzug die Tore 8 und 9 zum Schlussresultat 4:9.

Nach dem Spiel wurde noch heftig über die Schiedsrichterleistung diskutiert. Es kann festgehalten werden, dass die Seedorfer keines Wegs bevorteilt wurden (28 Strafminuten gegenüber 4 Strafminuten). Was in diesem Spiel teilweise gepfiffen wurde, war lachhaft und sollte eigentlich verboten werden. Trotzdem ist die Niederlage nicht auf die Leistung der Schiedsrichter zurückzu-führen.

Fazit:
Der Sieg der Meinisberger war sicherlich verdient, fiel jedoch etwas zu deutlich aus. Mangelnde Chancenauswertung und individuelle Fehler führten zu einer weiteren Niederlage. Der HCSP gratuliert dem EHC Meinisberg jedoch zum Ligaerhalt, welcher durch diesen Sieg verwirklicht wurde.
Trotz der anhaltenden Durststrecke ist die Stimmung im Team wieder positiv und man sieht hoffnungsvoll auf die kommenden Spiele der Rückrunde.

Niederlage gegen ein stark aufspielendes Lyss II

09.01.2011 - SC Lyss II vs. HCSP 6:1
Top motiviert und „guter Dinge“ trafen sich die Spieler der Pinguins vor Matchbeginn in der Garderobe. Ein bezwingbarer Gegner dachte wohl der grösste Teil der Mannschaft vor dem Spiel.
Wie wir alle wissen, kommt erstens alles etwas anders - und zweitens eben anders als man denkt!

Ab der ersten Spielminute überrollte der Lysser - Express die Pinguins, welche mit dem Spiel des Gegners nicht im Ansatz umzugehen wussten und sich mehr schlecht als recht zu wehren vermochten. Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass der Gegner den Pinguins im ersten Drittel läuferisch, körperlich und spielerisch (quasi in jeder Beziehung) immer einen guten Schritt voraus war. Nur dank einer Topleistung von Goalie Ramon Flury, welcher vom Gegner bereits nach 4 Spielminuten mit mindestens 7 potentiellen Abschlüssen eingedeckt worden war, stand es nach dem ersten Drittel lediglich 3:0 für Lyss II - wobei es objektiv betrachtet bereits 7:0 oder höher hätte stehen können.

Im zweiten Drittel hatte der Gegner entweder keine Luft mehr, nahm absichtlich Tempo aus dem Spiel, oder die Pinguins wurden besser - was auch immer, wir lassen dies mal offen. Jedenfalls konnte das Team von Trainer Hofmann den einen oder anderen Angriff auslösen und den Gegner zwischenzeitlich sogar unter Druck setzen. Das Spiel sah ziemlich ausgeglichen aus. Zählbares konnte aber auch in diesem Drittel nichts erhoben werden. Dem SC Lyss II gelangen in diesem Spielabschnitt wiederum zwei Tore, wonach man mit einer 5:0 Tore Differenz in die zweite Pause ging.

Im letzten Drittel gelang dem Fanionteam endlich der erste Torerfolg - Pädu Krähenbühl löste endlich seinen „Knopf“ und konnte eine vorbildliche Vorarbeit von Ausleihspieler Scheurer Sandro (Biberen) zum zwischenzeitlichen 5:1 ausnutzen.
Dieses Drittel gestaltete sich mit leichten Vorteilen des SC Lyss II als ziemlich ausgeglichen, wobei der Gegner in der 50. Minute durch eine herrliche Passkombination über etwa fünf Positionen noch das 6:1 Schlussresultat herausspielen konnte.

Als positiver Punkt trotz Niederlage muss erwähnt werden, dass auf der Spielerbank Disziplin herrschte und sich die Spieler durch diskussionswürdige Entscheide des Schiedsrichterduos nicht aus dem Konzept bringen liessen.

Rückrunde mit Niederlage, aber guter Leistung begonnen

12.12.2010 - HCSP vs EHC Grächwil 2:7
Nach dem desaströsen Spiel und der sehr schlechten Stimmung im Team vom letzten Wochenende, erwarteten nicht mehr viele, dass sich die Pinguine wieder auffangen können. Genau dies geschah aber beim ersten Spiel der Rückrunde gegen den EHC Grächwil! Das Spiel ging schlussendlich mit 2:7 verloren, wobei jedoch bis 5 Minuten vor Schluss das Spiel sehr ausgeglichen war und es lediglich 2:4 stand.
Das erste Drittel überraschte nicht nur die Zuschauer, auch das Trainerduo und die Spieler waren positiv überrascht: Das Drittel gestaltete sich sehr ausgeglichen und die Seedorfer konnten gute Chancen verbuchen. Leider musste der HCSP aber in der 20. Minute noch das 1:2 hinnehmen.
Das zweite Drittel lief dann gegen die Pinguine: Obwohl sich viele Chancen und sogar ein Penalty offenbarten, fehlte das notwendige Wettkapfglück. Als Krönung mussten die Seedorfer dann auch noch einen Shorthander einstecken und sich zur zweiten Drittelspause mit einem 1:4 begnügen.
Die Seedorfer starteten dann gut ins 3. Drittel und Alex Stalder erzielte in der 45. Minute sein zweites Tor an diesem Abend. Nun kam auch beim letzten Spieler der Biss zurück und der Glauben an die ersten Punkte.
Wie schon zu Beginn erwähnt, brach Seedorf aber leider in der 55. Minute ein und mann musst noch 3 Gegentreffer hinnehmen.

Obwohl auch dieses Spiel verloren ging, war es von der Mannschaftleistung her doch eines der besten Spiele des HCSP in dieser Saison. Nun steht die verdiente Festtagspause vor der Tür. Die Mannschaft versucht diese Zeit zu nutzen und gewisse taktische und spielerische Fertigkeiten auszureifen und den Teamzusammenhalt zu fördern, um sich dann am 9. Januar gegen den SC Lyss die ersten Punkte zu sichern.

Vorrunde ohne Punkte sbgeschlossen

04.12.2010 - HCSP vs EHC Bellmund 3:9
Das letzte Spiel der Vorrunde stand vor der Tür und Gegner war der EHC Bellmund, welcher bis zu diesem Spiel ebenfalls ohne Punkte da Stand. Somit war klar, dass zumindest dieser Gegner besiegt werden muss!
Leider war das Team aber an diesem Tag nicht nur durch die verletzungsbedingten Abwesenheiten geschwächt, sondern auch noch durch diverse Abmeldungen.
Begonnen hat das Spiel aber dann für den HCSP ungewohnt, denn man ging nach zwei 100%-igen verpatzen Chancen dann doch noch mit 1:0 in Führung durch unseren Checker Dominik Spring! Leider hielt die Führung nur rund 5 Minuten stand, bevor es dann mit einem 1:1 in die erste Drittelspause ging.
Das zweite Drittel verlief dann leider wieder wie gewohnt: Die Mannschaft trat nicht mehr als Einheit auf und bereits beim 1:2 schien wieder alles einzubrechen und die Hoffnung auf die ersten Punkte verloren gegangen zu sein. So mussten die Seedorfer dann das 1:3 in einer Überzahlsituation und das 1:4 sogar in einer doppelten Überzahl einstecken. Dies zeigt, dass beim HCSP nichts mehr zu funktionieren schien. So ging es dann auch in die zweite Drittelspause. Das Team brach auseinander und es gab auch Reibereien zwischen den Spielern Teamintern.
Das letzte Drittel ist dann schnell erzählt: 2:5 ging dieses verloren. Auch ein Torhüterwechsel brachte nichts und die Tore von Althaus Simu in der 51. und Stalder Alex in der 59. Minuten konnten die Seedorfer nicht zurück ins Spiel holen.
So endete auch dieses Spiel desaströs mit 3:9!
Nach der Teamsitzung am vergangenen Montag wurde doch von jedem einzelnen mehr von diesem Spiel erwartet. Aber mit einem Team, dass leider nicht mehr wirklich eines war, kann man keine Siege erreichen.
Hoffen wird, dass die Rückrunde besser ausfällt, so wie dies letzte Saison der Fall war.

Kanterniederlage gegen Zuchwil Regio

27.11.2010 - EHC Zuchwil Regio II vs HCSP 12:1
Kein Kommentar!

Niederlage gegen SC Obergerlafingen

20.11.2010 - SC Obergerlefingen vs HCSP 9:3
Anfangs Saison standen dem Head Coach von Seedorf vier komplette Linien zur Verfügung. Nachdem Zumstein entlassen wurde, Leiser sich die Bänder anriss, Althaus sich die Schulter lädierte und sich Pfeiffer das Schlüsselbein bei einem Partnerteameinsatz brach, ist das Team doch ziemlich dezimiert. Obwohl das Team geschwächt gegen Obergerlafingen antratt, war das primäre Ziel von el Chefe klar angegebene worden: "Kein Gegentor im ersten Drittel kassieren". Leider musste aber der Pingu-Torhüter bereits nach 25 Sekunden das erste Mal hinter sich greiffen. In dieser Manier ging es dann auch bis zur 9 Minute weiter. Bei den Pinguins passte nichts zusammen und auch der Torhüter Flury wurde oft alleine gelassen. So stand es nach 8.5 Minuten bereits 4:0 für den Gastgeber. Die Folge war ein TimeOut und ein Torhüterwechsel. Nach diesen Massnahmen sah dann das Spiel der Seedorf Pinguins etwas besser aus und es mussten im ersten Drittel keine weiteren Gegentore kassiert werden. In der 19. Minute war es dann Hänzi Tigerli, welcher sich in Unterzahl durch mehrere Gegner trippelte (obwohl nicht gern gesehen von Assistent-Coach Pahud) und den Torhüter tunnelte.
Im zweiten Drittel mussten leider wieder zwei Gegentreffer einkassiert werden, wobei das eine Tor das Prädikat "glücklich" mehr als verdiente. In der 29. Minute war es dann Alex Stalder, welcher durch seine Schnelligkeit dem Gegner davonlaufen konnte und bekannt cool zum 6:2 einschoss.
Im dritten Drittel wurden einige Umstellungen im Team des HCSP vorgenommen. Die Folgen waren eher Bescheiden und somit endete das letzte Drittel 3:1 für den Gastgeber. Das dritte Tor für Seedorf erzielte Stettler Yannik in der 49. Minute sehenswert ins rechte obere Eck (zweites Tor auf der Fanghand-Seite, obwohl diese vom Coach als sehr stark bezeichnet wurde (=  ).

Leider wurde wieder einmal die Startphase verschlafen. Ansonsten muss man sagen, dass Seedorf nicht allzu schlecht spielte. Es war aber klar zu erkennen, dass Obergerlafingen spielerisch überlegen war und auch mehr Spielintelligenz besass.

Vierte Niederlage gegen HCM II

13.11.2010 - HCSP vs HC Münchenbuchsee II 2:4
Nachdem im Fanionteam "der Mist aus dem Stall geschafft worden war" und eine Diva (bei tosendem Applaus der Mitspieler) nach dem letzten Spiel den Hut aufgeworfen hatte, stand die Mannschaft in der Garderobe topmotiviert für die nächste Herausforderung zusammen. Es war deutlich anzumerken, dass die Spieler bereit waren, sich für einander aufzuopfern!

Im ersten Drittel war es aber die Mannschaft von Münchenbuchsee, welche sich erfolgreiche Abschlüsse erarbeiten konnte. So gelang ihnen in der 6. Minute nach einem Konter im Nachschuss das 0:1. Bereits in der 8. Spielminute wurde nach einer kurzen Druckphase das 0:2 erzielt. Als die Seedorfer in der 15. Minute den Puck nicht mehr aus dem Drittel zu spielen vermochten, gelang es den Gegnern das 0:3 heraus zu spielen.
Im zweiten Spielanschnitt war der Mannschaft von Seedorf nicht anzumerken, dass sie in Rückstand lag. So gelang Mänu Stebler bereits in der 22. Minute nach einer Druckphase der Anschlusstreffer zum 1:3. In der 39. Minute konnte Tigerli in bekannter Manier einen Abpraller von Turm Stucki eiskalt verwerten. Etwa 15 Sekunden vor Schluss des Drittels hatte der Captain noch die Möglichkeit, alleine aufs Tor zu ziehen - was leider leider leider zu keinem Torerfolg führte.
In der 43. Minute gelang dem Gegner dann in Überzahl ein klassisches Bully-Goal, was schlussendlich auch das Spiel entschied. Weitere Tore fielen in diesem umkämpften Spiel nicht mehr. Seedorf gelang es nicht mehr, zermürbenden Druck aufzubauen und Münchenbuchsee an die Wand zu spielen. So konnte sich die gegnerische Mannschaft einen schlussendlich verdienten Sieg sichern.

Die Zuschauer konnten ein Spiel mitverfolgen, in welchem die Pinguine Charakter, Kampf und Wille zum Sieg zeigten.
Dass sich diese Eigenschaften nicht ausbezahlt haben, lag vermutlich daran, dass der Gegner ein Fingerbreit stärker war, das nötige Wettkampfglück fehlte und dass das Fingerspitzengefühl der Unparteiischen in entscheidenden Situationen Fragen aufwarf.
Zu arbeiten gibt es vor allem im Powerplay, welches absolut mangelhaft ausgeführt worden war. Weiter war in der Defensive der Slotbereich absolut mangelhaft gedeckt, sodass dem Gegner mindestens 12 gute Abschlussmöglichkeiten gegönnt wurden, welche dank dem Keeper oder dem Unvermögen des Gegners nicht zu weiteren Gegentoren geführt haben.

Knappe aber klare Niederlage gegen Meinisberg

07.11.2010 - EHC Meinisberg II vs HCSP 8:6
Keine unnötigen Strafen - dies war die Parole, welche Trainer Hofmann seinem Team vor dem Spiel mit auf den Weg gab. Diese Tatsache sollte sich als Wahr darstellen.

Über das Spiel hinweg gesehen, war die Mannschaft von Meinisberg den Pinguinen oft einen knappen Schritt voraus, checkte entschlossener vor, spielte präziser, härter und spielerisch cleverer - und gewann am Schluss verdient.

Meinisberg konnte bereits in der 2. Spielminute mit etwas Glück in Führung gehen und diesen Vorsprung im ersten Drittel halten. Hierbei ist zu erwähnen, dass Seedorf absolut die Gelegenheit gehabt hätte, den Ausgleichstreffer zu erzielen.
Das zweite Drittel war noch nicht alt, als die Schiedsrichter einen Penalty zugunsten der Seedorfer pfiffen, welchen der gefoulte Luca Pfeiffer inklusive Pfostenklang zum 1:1 versenkte. Bis etwa zur Hälfte des Spiels blieb die Partie ausgeglichen, wobei noch je ein Tor fiel. Leider schafften es die Seedorfer einmal mehr nicht, mit Köpfchen zu spielen, die eigenen Chancen abzuwarten und im richtigen Moment zuzuschlagen. Im Gegenteil: Keine unnötigen Strafen war der Leitspruch des Trainers, welcher bei gewissen Teamstützen nicht anzukommen vermochte. Vielmehr galt es, seinem Ego gerecht zu werden und erst noch in tollpatschiger Art und Weise den gegnerischen Spielern seine Stärken zu demonstrieren. Dies münzte sich folge dessen sofort in Strafen um, welche Meinisberg bis zur zweiten Pause in einen 4:2 Vorsprung umwandeln konnte.
Das Schlussdrittel ist rasch erzählt: 4 Strafen Seite Meinisberg, deren 5 Seite Seedorf, je vier geschossene Tore und ein ungefährdeter Sieg für Meinisberg. Seedorf holte sich insgesamt 13 Strafen, wobei Meinisberg 5 mal ein Tor erzielte.

In Anbetracht, dass für einige Spieler der Seedorfer einmal mehr die Schiedsrichter für die Niederlage verantwortlich sind, der Gegner doch soooooo unfair gespielt hat (Tränenschalen können beim Autor bezogen werden) und man doch wirklich nur noch vom Pech verfolgt ist, versucht der Schreibende irgendwie objektiv zu bleiben und mit folgendem Rat an gewisse Diven der Seedorfer zu gelangen: Jungs, bevor ihr eure Klappe aufreisst, die Stöcke auf der Bank herumschleudert, den Schiri ankreischt wie hysterische Weiber, zu faul seid, zurück zu rennen - weil ihr es ja nicht nötig habt…Reisst euch vorher mal den Arsch auf und denkt für die Mannschaft. Es kann nicht sein, das sich so genannte Teamstützen dermassen unüberlegt aufführen, dass sich der Gegner auf der anderen Seite verdienterweise über uns lustig machen kann.
Weiter wird Eishockey tendenziell als Mannschaftssportart betitelt… So ist es doch irgendwie fragwürdig, dass es Spieler gibt, welche mir nichts dir nichts mitten im Spiel die Spielerbank verlassen (ohne rechtfertigende Platzwunde im Gesicht zu haben) und zum Duschen in die Kabine gehen.

Disziplin, Disziplin, Disziplin, Kämpferherz und ein bedingungsloser Wille zum Sieg… Vorstellbar, dass diese Worte im nächsten Training vom Trainer erwähnt werden.
Wir müssen nun am kommenden Wochenende gegen Münchenbuchsee beweisen, dass wir das ganze auch besser hinbekommen.

Niederlage im Selandhallen-Derby

30.10.2010 - HCSP vs SC Lyss II 3:5
Gegen den Aufsteiger und Ortsrivalen Lyss II begann das Spiel optisch zugunsten der Seedorfer, doch bereits in den ersten 8 Minuten musste das Fanionteam 2 Gegentreffer hinnehmen. Das 0:1 wurde durch eine Einzelaktion der Lysser erzielt, bei welcher wieder einmal mehr auf den Puck statt auf den Mann geschaut wurde. Das 0:2 entstand durch einen Absprachefehler in der Abwehr. Noch vor der ersten Pause gelang es den Seedorfern zwei Strafen der Gegner auszunutzen und entsprechend auf 2:2 zu egalisieren.
Im Mittelabschnitt drückten die Seedorfer die ersten 10 Minuten den Gegner an die Wand - jedoch nicht im Ansatz mit dem erwünschten Ziel, ein Tor zu erzielen… Nach dem Motto: "Wer die Tore nicht schiesst, bekommt sie", gelang Lyss II innert wenigen Minuten der 2:4 Vorsprung. Seedorf gelang es durch Kampf, Biss und unermüdlichen Einsatz, den Anschlusstreffer (erzielt durch Marco Brocco, welcher auf Wunsch hin hier namentlich erwähnt werden möchte =) ) zu erzielen, wonach eine Überzahlsituation kurze Zeit später wieder den Zweitorevorsprung der Gegner herstellte.
Im letzten Spielabschnitt wurde ebenfalls noch Eishockey gespielt, gekämpft, gecheckt und gelaufen. Trotz objektiver Chancenmehrheit und %-mässig höherem Scheibenbesitz und Spielanteil gelang den Pinguins kein Tor mehr, wonach das Spiel 3:5 verloren ging.
Der Gegner erarbeitete sich schlussendlich mit einer soliden Mannschaftsleistung, Kämpferherz und dem dazu nicht unverdienten Glück einen Dreipunktesieg.

Viel Pech im ersten Saison Spiel

23.10.2010 - EHC Grächwil vs HCSP 5:3
Endlich war es soweit und die 3.Liga-Saison konnte am vergangenen Samstag für die erste Mannschaft des HCSP losgehen. Gegner war der letztjährige zweitplatzierte und somit Gruppen-Favorit dieser Saison; EHC Grächwil.
Das 20 Mannstarke Team des HCSP war heiss auf diesen Saisonstart und wollte gleich im ersten Spiel seine Qualitäten aufzeigen. Leider gestaltete sich der Auftakt nicht wie gewünscht, denn nach rund 2 Minuten stand es bereits 1:0 für den Gastgeber. Dieses erste Tor war jedoch ziemlich mysteriös, denn nicht einmal die gegnerischen Zuschauer und Spieler sahen diesen Puck im Tor, wie einige nach dem Spiel zugegeben haben.
Das Team von Headcoach Rolf Hofmann verlor dadurch etwas an Sicherheit, kassierte in der 11. Minute noch ein zweites Tor und so musste der HCSP nach dem ersten Drittel mit einem 2:0 Rückstand in die Kabine.
Das zweite Drittel war dann ziemlich ausgeglichen. Ein eigentlich deutliches Tor der Seedorfer wurde aber aberkannt und somit blieb es vorerst beim 2:0 für Grächwil. In der 30. Minute bauten die Grächwiler diesen Vorsprung sogar noch auf 3:0 aus.
Die Pinguins liessen sich aber nicht unterkriegen und hatten einige sehr gute Chancen. Es war dann die 3. Sturmreihe die mit dem Score der Saison 2010/2011 für den HCSP begann. In der 33. Minute erzielte Michael Baumann das 3:1 und die Seedorfer kamen somit zurück ins Spiel. In der 40. Minute konnte erneut die 3. Sturmreihe, namentlich Luca Pfeiffer das 3:2 erzielen.
Somit gingen die Seedorfer top motiviert und voller Zuversicht ins letzte Drittel. Es war dann erneut Luca Pfeiffer der bereits 57 Sekunden nach Beginn des 3.Drittels den Ausgleich erzielen konnte. Obwohl die Seedorfer nun den Sieg in Griffnähe hatten, mussten Sie leider in den kommenden 10 Minuten noch zwei dumme und eigentlich unnötige Tore hinnehmen und haben sich somit den Sieg selbst verspielt. In den Schlussminuten bauten die Seedorfer nochmals Druck auf, konnten aber keine weiteren Tore mehr erzielen.
Trotz dieser bitteren Niederlage und den zwei entscheidenden Fehlentscheidungen der Schiedsrichter, stimmt dieses Spiel den HCSP zuversichtlich, denn man hätte den Gruppenfavoriten durchaus besiegen können. Mit diesem Selbstvertrauen geht das Team nun ins nächste Spiel vom 30.10.2010 gegen Aufsteiger SC Lyss II.

Kantonalcup-Aus in erster Runde

Am Mittwoch traten die Pinguins in Zuchwil zum Kantonalcup 2010 an. In der ersten Runde hiess der Gegner EHC Zuchwil Regio 2, der bisherige Verein der Neuzuzüge Zumstein und Flury. Nach den ersten 10 Minuten stand es 1:1 zwischen den beiden Teams. Danach hatte unsere Mannschaft leider einen kleinen Einbruch und gewährte dem Gegner einen Doppel-schlag (2Tore in 6 Sekunden)! Kurz vor Ende des ersten Drittels, konnten die Seedorfer aber wieder auf ein Tor herankommen. Das zweite Drittel begann leider mit einem erneuten Doppelschlag der Zuchwiler (2 Tore in 60 Sekunden), worauf dann dieses Drittel sehr ausgeglichen zu Ende gespielt wurde. Zu Beginn des dritten Drittels waren es dann die Seedorfer, die mit einem Doppelschlag (2 Tore in 57 Sekunden) das Spiel wieder interessant machten. Obwohl die Pinguins die restlichen Minuten ziemlichen Druck ausübten stand es am Schluss 6:4 für Zuchwil, wodurch das Projekt Kantonalcup 2010 für den HCSP bereits in der ersten Runde beendet war.
Das Team sieht dieses Spiel als zum Teil gelungene Hauptprobe für den Saisonstart vom kommenden Samstag und als Motivation die Zuchwiler in der Saison erneut herauszufordern und zu schlagen!

Niederlage im dritten und letzten Vorbereitungsspiel

Das letzte Vorbereitungsspiel der Seedorf Pinguins in Grindelwald ging mit 5:3 verloren.
Obwohl Grindelwald eine 2.Liga-Mannschaft ist, wurde das Spiel im ersten Drittel durch den HCSP bestimmt und man konnte mit einer 0:1 Führung in die Drittelspause gehen.
Auch im zweiten Drittel konnte die Pinguins gut mithalten und viel Druck ausüben. Leider galt aber auch in diesem Spiel die alte Weisheit "Wer die Tore nicht macht, bekommt sie". So stand es nach 2. Dritteln 2:2. Im letzten Spielabschnitt ging Grindelwald mit 4:2 in Führung, wobei sich der HCSP nochmals auf ein 4:3 herankämpfen konnte. Danach wurde alles riskiert und der Torhüter aus dem Tor genommen. Leider erzielte der Gegner wie so oft das entscheidende 5:3 ins leere Tor.
Speziell hervorheben muss man die Torhüterleistung von Flury Ramon. Er hat uns mehrere Male durch beeindruckende Leistungen im Spiel gehalten!
Man war einer Sensation nahe, konnte sie aber leider schlussendlich nicht realisieren. Trotzdem gehen die Pinguins nun guten Mutes in das Kantonalcup-Spiel gegen Zuchwil.

Niederlage im zweiten Vorbereitungsspiel

Das zweite Vorbereitungsspiel am vergangenen Samstag ging mit 2:7 verloren. Die HCSP-Torschützen waren Luca Pfeiffer und Stefan Zumstein. Das Spiel zeigte dem Team von Rolf Hofmann auf, woran am kommenden Wochenende im Trainingslager in Sursee noch gearbeitet werden muss.

Sieg im ersten Spiel der Saison 2010/2011

Die HC Seedorf Pinguins haben in ihrem ersten Spiel der neuen Saison einen Sieg gegen den EHC Haslital erspielt. 5:4 stand es nach 60 Minuten in der Seelandhalle in Lyss.
Obwohl es das erste Spiel der Saison war, konnte man schon gute Spielzüge beobachten.
Besonders zu erwähnen ist, dass Patrick Krähenbühl und Stefan Leiser sich bereits im ersten Spiel als Doppeltorschütze feiern lassen konnten.
Das nächste Spiel findet am 25.09.2010 um 13:30 ebenfalls in der Seelandhalle in Lyss statt. Gegner wird dann der EHC Lenk-Zweisimmen sein.

HCSP-Spiler zum erstem Mal in dieser Saison auf dem Eis

Der Neuzuzug Stefan Zumstein hat auf eigene Faust in Zuchwil Eis gemietet. Am Sonntag 08.08.2010 war es dann soweit und der grösste Teil der HCSP-Mannschaft, sowie noch weitere Spieler betraten zum ersten Mal in der Saison 2010/2011 das Eis.
Schon in der Garderobe war die Vorfreude der Spieler merklich spürbar.
Obwohl einige die Sommerpause mehr spürten als andere, hatten alle Beteiligten viel Spass auf dem Eis.
Das zweite vorgezogene Eistraining fand dann am darauffolgenden Sonntag 15.08.2010 ebenfalls in Zuchwil statt und brachte wieder allen Beteiligten grossen Spass. Das Passspiel funktionierte bereits etwas besser als im ersten Eistraining.

Ein grosser Dank an Zumstein für seine Eigeninitiative mit der Eismiete.